8
Aug
2008

Freiheit den TierschützerInnen

TierrechtlerInnen haben wie alle AktivistInnen, die sich für eine gerechtere Welt einsetzen, mit massiven Repressionen zu kämpfen. So sitzen 21. Mai (?!) 10 TierrechtsaktivistInnen (einer aus Tirol) in Untersuchungshaft. Noch immer werden ihnen keine konkreten Tatvorwürfe zur Last gelegt. Die Aufrechterhaltung der U-Haft wird begründet mit einer angeblichen „Verdunkelungsgefahr” (wegen der Verschlüsselung von E-Mails!) sowie einer – wegen dem langjährigen politischen Engagement der AktivistInnen angeblich bestehenden – „Tatbegehungsgefahr”.

Wir KommunistInnen erklären uns selbstverständlich solidarisch mit den TierschützerInnen. Die Anwendung des §278a des Strafgesetzbuches gegen die TierrechtsaktivistInnen zeigt, wie dehnbar der Staat diesen angeblich für den Kampf gegen Terroristen, Menschenhändler oder Drogendealern gedachten Paragraphen verwendet. Faktisch drohen damit allen, die sich für demokratische und soziale Rechte engagieren, Unterdrückungsmaßnahmen durch den Staat.

Übrigens ist entgegen den Behauptungen des RFJ ist Tierschutz NICHT rechts!

7
Aug
2008

Lohnrunde gegen Steuerreform?

Das Leben wird immer teurer, die Mietkosten explodieren, die Kosten für Betriebskosten und Grundnahrungsmittel ebenfalls. Inflation nennt man das lapidar. Traditionell sollte diese über die KV-Lohnrunden – ohnehin im Nachhinein – abgegolten werden. Das Geld ist knapp, die Menschen warten auf diese Abgeltung – nur, ginge es nach Wirtschaftskammerpräsident Leitl, dann sollte es heuer nur eine Nulllohnrunde geben und dafür zu einer vorgezogenen Steuerreform kommen.

Bei Leitl entspricht diese Forderung noch einer gewissen Logik, will er doch für das Klientel das er vertritt die bestmöglichste Gewinn- und Profitsituation schaffen. Dass aber in der Tiroler Tageszeitung, in einem Gastkommentar Fritz Gurgiser – immerhin Landtagsabgeordneter der Dinkhauser-Liste und Vorstandsmitglied der Arbeiterkammer Tirol – eine Nulllohnrunde für die Beschäftigten bei gleichzeitiger Senkung der Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge verlangt ist dann schon perfid.

Was heißt Gurgisers Vorschlag? In Österreich sind die Reallöhne, also die tatsächliche Kaufkraft, in den vergangenen Jahren trotz KV-Lohnerhöhungen über die Inflationsrate gesunken. Mit einer Nulllohnrunde werden die Löhne nochmals kräftig sinken – zu befürchten ist, die Inflation bleibt aber weiterhin hoch. Da dadurch die Menschen noch weniger Geld fürs Leben haben sinkt auch gleichzeitig die Konjunktur.

Dagegen hilft auch keine vorgezogene Steuerreform. Würde AK-Rat Gurgiser einmal die eigenen Kammer-Statistiken studieren, würde er auch bald bemerken, dass zahlreiche KollegInnen – aufgrund mieser Kollektivverträge und steigender Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen – Löhne unter der Lohnsteuerpflichtgrenze haben. Sie müssten dann sowohl auf Steuerreform und KV-Lohnerhöhung verzichten. Ist das das Sozial, wie sich die „ArbeitnehmerInnen“-Liste Dinkhauser es sich vorstellt?

GewerkschafterInnen und ArbeiterkämmererInnen fordern jetzt zu Recht kräftige Lohnabschlüsse. Nur Gurgiser will offensichtlich das Gegenteil. Wir verzichten gerne – aber nicht auch Lohnerhöhungen, noch auf Mindestlöhne, Arbeitszeitverkürzung oder soziale Steuerreformen, sondern auf ArbeitnehmerInnenvertreter à la Gurgiser.

6
Aug
2008

KPÖ kandidiert bei Nationalratswahl

Stingl: Viele „Untertilliachs“ sollen Weg ins Parlament ebnen

Während die Parlamentsparteien mit der Unterschrift von drei Abgeordneten zum Nationalrat „alles geregelt“ haben, muss die KPÖ – um bundesweit kandidieren zu können – 2.600 amtlich beglaubigte Unterschriften aufbringen. Sicher ist schon, in Tirol wird die KPÖ auf dem Stimmzettel zu finden sein. Das Quorum der 200 Unterstützungsunterschriften ist bis auf wenige bereits erfüllt.

Die KPÖ-Liste wird von dem 48-jährigen Gewerkschafter und „fairsorgen“-Volksbegehrensinitiators Josef Stingl angeführt: „Mit dem Volksbegehren gegen den Regress bei Tiroler Grundsicherung ist es gelungen, dass dieses Anliegen in aller (politischer) Munde ist, und dass in Tirol Vermögensgrenze und Angehörigenregress bei der stationären Pflege demnächst der Vergangenheit angehören. Das zeigt, außerparlamentarischer Druck kann etwas bewegen und wir werden auch in Zukunft alle möglichen vom Gesetz gegebenen Möglichkeiten dazu aufgreifen.“

Auf das Wahlziel angesprochen meint Stingl: „Bei der Nationalratswahl 2006 und der Landtagswahl 2008 hatte die KPÖ in der Gemeinde Untertilliach einen Stimmenanteil von rund 12 Prozent. Mit vielen „Untertilliachs“ wollen wir in Tirol einen aktiven Anteil haben, damit die KPÖ in das Parlament einziehen kann.“

5
Aug
2008

Tiroler Speckknödelcarpaccio

Zutaten:
2 kalte Tiroler Speckknödel, 1 Zwiebel, 2 EL Öl, 2 EL Kernöl, 4 EL Essig, 4 Kirschparadeiser, verschiedene Blattsalate zum Garnieren, Pfeffer, Salz

Zubereitung:

Zwiebel schälen, in dünne Ringe schneiden, Tiroler Speckknödel in dünne Scheiben schneiden. Salat waschen und gut abtropfen lassen. Knödelscheiben fächerförmig auf einen Teller anrichten, Zwiebelringe darauf verteilen, in die Mitte des Tellers Salat setzen. Für die Marinade Essig, Öl gut vermischen, würzen träufeln. Vor dem Servieren mit den Kirschparadeiser garnieren.

4
Aug
2008

Hiroshima mahnt: Für die Vernichtung aller Atomwaffen!

Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. bzw. 9. August 1945 rücken in immer weitere Ferne. Für viele Menschen ist der nukleare Schrecken heute nur mehr ein Bild in einem Schulbuch oder einem Zeitungsbericht. Die Menschen in Hiroshima und Nagasaki sind aber bis heute mit den Folgen der radioaktiven Strahlung konfrontiert. Allein diese Tatsache, mehr als 60 Jahre danach, sollte uns allen eine Warnung sein.

Dennoch stehen Hochrüstung und Militarisierung wieder hoch im Kurs bei den Mächtigen, auch und besonders in Europa werden gigantische Geldsummen bewegt: Nicht für aktive Friedens- und Entwicklungspolitik, sondern für modernes Kriegsgerät und „Battle Groups“, wie sie in der EU genannt werden.

Gerade vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die Erinnerung an die Schrecken eines nuklearen Krieges wach zu halten und allen Versuchen, einen neuen Rüstungswettlauf heraufzubeschwören, eine deutliche Abfuhr zu erteilen.

3
Aug
2008

Geburtstagsfeier

Mittags traf sich in Axams eine nette Runde, welche mit mir meinen 48. Geburtstag feierte. Traditionell wurden die Gäste mit Gulasch und Bier bewirtet. Erst am Abend löste sich die gemütliche Geburtstagsrunde aus Familie und Freunden auf.

2
Aug
2008

Es knödelt

Es knödelt"In den Tiroler Bergen leben die g'standenen Bergbäuerinnen und Bergbauern. Wen wundert's daher, dass das in unzähligen Erscheinungsformen zu Tisch kommende Rund zum Einmaleins der Tiroler Küche gehört", heißt es im Vorwort meines Kochbuches "Kulinarische Grüße aus Tirol". Hier ein Rezept für Spinatknödel mit Gemüse-Käsesauce.

Zutaten:
8 Semmeln, 2 Eier, 1 Zwiebel, ca. ¼ l Milch, 1 großer Bund Petersilienwurzel, 5 EL Butter, 200 g blanchierter, gut ausgedrückter, Blattspinat, ¼ l Rindssuppe, 1 Schuß Weißwein,
1 Karotte, 1 gelbe Rübe, ¼ Sellerieknolle, 1 EL geschnittener Schnittlauch, 1 EL Mehl, 1/8 l Obers, 100 g geriebenen Bergkäse, Salz, Pfeffer, Muskatuss

Zubereitung:
Zwiebel fein schneiden, Petersilie abzupfen und hacken. Semmeln in Würfel schneiden, 1 EL Butter aufschäumen, Zwiebeln anschwitzen und mit der Petersilie den Semmelwürfel beimengen. Milch darüberschütten, Eier zugeben, würzen und gut durchmischen. Die Semmel-Eier-Masse sollte noch eher saftig wirken. 10 Minuten einziehen lassen, die restliche Butter in einer Pfanne braun werden lassen, den gut ausgedrückten Blattspinat einige Male durchschneiden, zur Butter geben und unter die Semmelmasse mischen. Mehl dazugeben und alles zugedeckt stehen lassen. Aus der Spinat-Semmel-Masse Knödel formen und diese in wallendes Salzwasser einkochen und etwa 20 Minuten lang köcheln lassen. Karotte, Rübe und Sellerie schälen und grob raspeln. Butter aufschäumen, Gemüse darin kurz andünsten, mit Weißwein ablöschen, mit Rindsuppe aufgießen und alles zusammen 15 Minuten lang einkochen. Obers und Bergkäse zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf die gewünschte sämige Konsistenz einkochen.

mehr in meinen Kochbuch

1
Aug
2008

Willkommen

bei meinen Weblog. Heute habe ich Geburtstag. 48 Jahre habe ich es in Niederösterreich und seit einigen Jahren in Tirol "stingln" lassen. Jetzt will ich es auch im Netz "stingln" lassen:

beruflich, indem ich Euch einige kulinarische Schmankerln zukommen lasse.
privat, indem ich Euch an meinen privaten Freizeitinteressen teilhaben lasse.
solidarisch, indem ich Euch über mein gewerkschaftliches Engagement berichte.
politisch, indem ich in Tirol bei der kommenden Nationalratswahl für die KPÖ kandidiere.
Josef Stingl

Es stinglt

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